Literaturkreis

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Zum Landesjubiläum 2002 setzte die Landesstiftung Baden-Württemberg einen literarischen Akzent, indem sie den „Literatursommer Baden-Württ. 2002“ ausrief. Langenburg gehörte zu den 100 Gemeinden, die sich beteiligten. Fünf Langenburger/Innen fanden sich zusammen und organisierten in diesem Jahr, sowie auch in den Jahren 2004 und 2006  für den Literatursommer  Veranstaltungen für Erwachsene und für Kinder. Besondere Würdi-gung fanden jeweils die Schriftsteller, die der Stadt Langenburg oder dem Umland besonders verbunden waren, so z.B. Carl Julius Weber, (1767 – 1832) in Langenburg geboren, verbrachte seine Jugend hier (Literarische Gedenkstätte)

Hermann Lenz, (1913 – 1998), in Künzelsau aufgewachsen, Kenner der Hohenlohischen Heimat, wählte Langenburg oft als Urlaubsort und beschrieb die Stadt und auch manche Bewohner in seinem Werk.

Agnes Günther, 1863 – 1911); von 1891 – 1907 in Langenburg wohnhaft, (Frau des Dekans Rudolf Günther)

Immer noch kommt dem einzigen Roman von Agnes Günther „Die Heilige und ihr Narr“ (1.Aufl. 1913) große Bedeutung zu, Langenburg ist noch heute der Treffpunkt aller Verehrer/Innen dieses Buches und damit der Schriftstellerin. Lesungen, oft verbunden mit Spaziergängen zu den im Buch genannten literarischen Orten sind immer bestens besucht und sehr gefragt. Der Literaturkreis hat es sich außerdem zur Aufgabe gemacht, die Literarische Gedenkstätte „Carl-Julius-Weber-Stube“ zu pflegen und zu betreuen.

Oftmals beteiligte sich der Literaturkreis am städtischen Ferienprogramm, z.B. im Jahr 2007 mit einem Astrid-Lindgren-Programm, oder in den Sommerferien 2004 mit einer ganzen Kinderbücherwoche.

Alle Veranstaltungen des Literaturkreises waren Benefizveranstaltungen. Eingegangene Spenden, sowie auch die Einnahmen von zwei großen Bücherflohmärkten, wurden auf dem Vereinskonto unter „öffentliche Bücherei“ verbucht.